Motorräder Bestenliste – Platz 81-90

TOP 100 – Teil 9:

Motorräder mit dem gerne beschworenen Nachhaltigkeits-Faktor, Motorräder, die jeder gerne einmal gehabt hätte, Motorräder, die einem nicht aus dem Kopf gehen, Motorräder, die Zeichen gesetzt haben. Das alles sind verdiente Kandidaten für unsere ultimative BESTENLISTE. Vorhang auf für die große Schau der wahren Motorrad-Perlen.

TEXT: Jo Soppa, Fotos: MO-Archiv, Beuttenmüller, Werk

 

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81. BMW HP2
Sammler aufgepasst. Die HP2 Sport ist der rasanteste BMW-Serienboxer, der jemals auf die Räder gestellt wurde. Der Erfolg der S 1000 RR hat die Aura des schnellen Boxers dann überstrahlt. Was Kenner nicht davon abhalten sollte, sich jetzt noch um eines der wenigen bezahlbaren Stücke anzunehmen. Zuschlagen.

82. LAVERDA 1000
Es gibt nur wenige Motorräder, die es sowohl in optischer wie besonders auch akustischer Präsenz mit dem dreizylindrigem Urvieh aufnehmen können. Neu waren die Boliden noch bis Anfang der neunziger Jahre zu bekommen. Inzwischen ist langes Suchen angesagt. Begehrt sind – wie immer – die Erstserien, in diesem Falle mit Trommelbremse vorn.

83. AJS BOY RACER
Wer nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgreicher Straßenrennfahrer werden wollte, der kaufte sich am besten für die 350er-Klasseeine AJS 7R „Boy Racer“. Bis 1961 wurde das zudem bildschöne Motorrad gebaut. Zuletzt lieferte der ohc-Einzylinder knapp 40 PS bei etwa 8000/min.

84. HONDA CB 450
Brot und Butter in Bestform. Dafür stehen ganz besonders die in vielfältiger Ausführung gebauten 450er-Zweizylinder-Motorräder aus dem Hause Honda. Besonders in den frühen achtziger Jahren brachte diese Bautype viele Interessenten mit großem Nachhaltigkeitseffekt in den Motorradsattel.

85. MOTO GUZZI CALIFORNIA
Das überlegene Konzept aus Mandello del Lario taugte in den siebziger Jahren nicht nur zum rasanten Schnellfahren, sondern ganz besonders zum kultivierten Reisen. Das ursprünglich für die amerikanische Polizei entworfene Modell mauserte sich zum zivilen Topseller.

 

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86. BMW F 800 R
Wie man ein modernes Mittelklasse-Motorrad mit rundum ausgewogenen Eigenschaften auf die Räder stellt, bewies BMW 2006 mit der neuen Zweizylinder-F-Baureihe. Die Vibrationen des Paralleltwins dämpft ein gegenläufiges Schwenkpleuel, dank symmetrischer Zündfolge tönt der Motor satt und vollmundig wie ein Boxer-Twin. Die spritzige Leistungsentfaltung verdient ebenso Lob wieder günstige Benzinverbrauch.

87. KAWASAKI ZXR 750
Die ZXR stand immer ein wenig im Schatten von Honda RC 30, Suzuki GSX-R und Yamaha OW-01. Dabei finden sich in dieser Serie echte Perlen, wie zum Beispiel eine 1993er Doppel-R mit Keihin-Flachschiebern.

88. MZ ETZ 250
Einfach gut. Nach der „Wende“ oft in den Straßengraben gekickt, erfreut sich die „Emme“ wieder vermehrter Wertschätzung.

89. SUZUKI KATANA 1100
Viel diskutiert, nie gekauft. Wie man mit einem erfolglosen Design jahrzehntelang im Gespräch bleibt, ist auch Kunst. Kostspielige Exklusiv-Kräder waren seit jeher das Salz in der großen Motorrad-Suppe

90. SCOTT FLYING SQUIRREL
Das „fliegende Eichhörnchen“ der britischen Marke war nicht nur im Rennsport ab 1912 höchst erfolgreich. Das Konzept war auch Wegbereiter des modernen Zweitakters. Beachtlich ist zudem der immer noch modern anmutende Fachwerk-Rahmen.

 

Mit freundlicher Unterstützung ein Bericht aus MO MOTORRADMAGAZIN
www.mo-web.de