Motorräder Bestenliste – Platz 51-60

TOP 100 – Teil 6:

Motorräder mit dem gerne beschworenen Nachhaltigkeits-Faktor, Motorräder, die jeder gerne einmal gehabt hätte, Motorräder, die einem nicht aus dem Kopf gehen, Motorräder, die Zeichen gesetzt haben. Das alles sind verdiente Kandidaten für unsere ultimative BESTENLISTE. Vorhang auf für die große Schau der wahren Motorrad-Perlen.

TEXT: Jo Soppa, Fotos: MO-Archiv, Beuttenmüller, Werk

 

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51. MV AGUSTA 750 S
Nochmals Luxusklasse, diesmal von 1972. Eine Art Ferrari auf zwei Rädern, auf der Straße von Honda und Co. entzaubert.

52. BIMOTA TESI 1D
Die kleine Motorradschmiede aus Rimini lieferte immer wieder Ideen und Anregungen für die großen Serienhersteller. So auch mit der Ducati-befeuerten Tesi. Die Vorderradführung übernahm eine hochkomplexe Radnabenlenkung, die den Vorteil eines ultrasteifen Fahrwerks-Verbunds ergab. Klasse beim Bremsen, aber nicht immer zielführend, wenn das Chassis hart arbeiten soll. BMW reagierte darauf erfolgreich mit dem Telelever, Yamaha scheiterte mit der GTS.

Die 100-Meilen-BMW war damals eine Art Produktions-Rennmaschine für Könner
53. BMW R 68
Was heute die BMW S 1000 RR darstellt, das war 1952 die R 68. Ein Sportmotorrad für den anspruchsvollen Routinier. Damals die erste Serien-BMW für mehr als 160 km/h.

54. YAMAHA FZ 750
Die FZ legte ab 1985 den Grundstein für Yamahas neue Fünfventil-Motorenkultur. Das Design mit breitmäuligem Rechteck-Scheinwerfer traf jedoch nicht ganz den Geschmack des Publikums.

55. NERACAR
Die amerikanische Konstruktion von 1921 verkörpert das moderne Motorrad wie kaum ein anderes Fabrikat. Bimota griff die Radnaben-Lenkung viel später noch einmal auf.

 

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56. BIMOTA DB1
Wenn schon Vollverkleidung, dann bitteschön konsequent. Die DB 1 von 1985 inspirierte Honda zur CBR 600 F-Erstserie.

57. BÖHMERLAND
Nur etwa 1000 Böhmerland entstanden von 1924 bis 1939. Die ungewöhnliche Konstruktion hatte bereits Alugussräder.

58. HONDA XR 500
Mit der XR lieferte Honda ab 1979 Hardcore-Stoff für die Geländefraktion. Ab 1981 mit modernem Pro Link-Fahrwerk, und ab 1983 mit Radial-Vierventilkopf. Ein puristisches, zweckdienliches Motorrad, das lediglich 140 Kilogramm auf die Waage brachte.

59. YAMAHA YZF-R1
Wo Honda mit der Blade noch auf harmonische Fahrbarkeit setzte, plädierte Yamaha 1997 mit der R1 auf pure Power.

60. BMW R 1100 RS
Mit der RS kam 1993 der moderne BMW-Vierventilboxer und ein Konzept, das inzwischen wieder an Modernität gewinnt.

 

Mit freundlicher Unterstützung ein Bericht aus MO MOTORRADMAGAZIN
www.mo-web.de