Motorräder Bestenliste – Platz 41-50

TOP 100 – Teil 5:

Motorräder mit dem gerne beschworenen Nachhaltigkeits-Faktor, Motorräder, die jeder gerne einmal gehabt hätte, Motorräder, die einem nicht aus dem Kopf gehen, Motorräder, die Zeichen gesetzt haben. Das alles sind verdiente Kandidaten für unsere ultimative BESTENLISTE. Vorhang auf für die große Schau der wahren Motorrad-Perlen.

TEXT: Jo Soppa, Fotos: MO-Archiv, Beuttenmüller, Werk

 

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41. KAWASAKI H1 MACH III 500
Mit ihrem infernalischen Dreizylinder-Zweitaktmotor verbreitete die Kawasaki zu Beginn der siebziger Jahre Angst und Schrecken in der Szene. Also ein richtig gutes Motorrad.

42. KTM DUKE 690 
Als es zu Beginn der neunziger Jahre in der umtriebigen Sound of Singles-Rennklasse hoch her ging, wäre man mit dem Serienmotor der 690er-Duke auf einen Spitzenplatz abonniert gewesen. Damals war man froh, wenn die hochgezüchteten Eintöpfe ein Rennen durchhielten, heute gibt es dieses Leistungsniveau ebenso alltagstauglich wie attraktiv verpackt. Der ursprüngliche Motorradgedanke in Bestform.

43. DUCATI M 900 MONSTER
In Bologna müsste man die Monster auf Platz 1 wählen. Das kernige Naked Bike rettete die Firma, weil es zeigte, dass die wichtigsten Geschäfte neben der Rennstrecke abgewickelt werden.

 

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44. ROKON TRAIL BREAKER ALLRAD
Automatik, Allrad-Antrieb, unsinkbar. Für die bereits 1964 entwickelte, amerikanische Rokon scheint es keine Grenzen zu geben. Erfinder Orla Larsen dachte an harten Einsatz in Forst- und Landwirtschaft.

45. BIMOTA SB2
Tamburinis frühes Meisterwerk von 1977 zeigt mit zerlegbarem Rahmen und einstellbarer Geometrie viel Außergewöhnliches.

46. LAVERDA 750 SFC
Mit geringstem Materialeinsatz die Fantasie der Motorradfahrer maximal beflügeln. Dieses Kunststück gelang Laverda 1973 mit der für Renneinsatz zurecht gemachten SFC. Dabei ist es unerheblich, dass die Konstruktion der „Rasse-Italienerin“ recht unverblümt die Vorlage der Honda CB 72 ausnützt. Gebaut wurden die Twin-Laverdas damals in erster Linie für den zahlungskräftigen US-Markt.

47. HONDA NR 750
Die NR war 1989 das Technologie-Statement von Honda. Ovale Kolben, edelste Materialien, stolze 100000 Mark Kaufpreis.

48. YAMAHA GTS 1000
Als sich Japan noch etwas traute. Doch das moderne Fahrwerk mit Nabenlenkung kam 1993 beim Publikum nicht gut an.

49. YAMAHA VMAX
Die Sicherheitsapostel heulten1984 auf, die Motormaniaks waren begeistert. V4-Power von der nachdrücklichen Sorte.

50. IMPERIA RHEINGOLD
Alleine der Name ist preis würdig. Luxusklasse 1930, mit britischem JAP-Twin und strammen 30 PS Maximalleistung.

 

Mit freundlicher Unterstützung ein Bericht aus MO MOTORRADMAGAZIN
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