Motorräder Bestenliste – Platz 31-40

TOP 100 – Teil 4:

Motorräder mit dem gerne beschworenen Nachhaltigkeits-Faktor, Motorräder, die jeder gerne einmal gehabt hätte, Motorräder, die einem nicht aus dem Kopf gehen, Motorräder, die Zeichen gesetzt haben. Das alles sind verdiente Kandidaten für unsere ultimative BESTENLISTE. Vorhang auf für die große Schau der wahren Motorrad-Perlen.

TEXT: Jo Soppa, Fotos: MO-Archiv, Beuttenmüller, Werk

 

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31. NORTON MANX
Königswellen-Single und Federbett-Rahmen. Wer würde nicht von so einer Mixtur träumen. Eine Schönheit für alle Zeiten.

32. BMW R 100 RS
Mit einer eleganten, im Windkanal ausgetüftelten Verkleidung machte BMW ab 1977 die Vollverschalung hoffähig.

33. HONDA CBR 900 RR FIREBLADE 
Welche Eckdaten spuckt der Computer aus, wenn wir ihn mit allen Fragen und Wünschen der sportlichen Motorradfahrer füttern? So oder ähnlich muss Projektleiter Tadao Baba ans Werk gegangen sein, als er die1992 präsentierte Ur-Fireblade aufs Gleis setzte. Dabei erlaubte er sich durchaus auch ein paar ganz persönliche Mätzchen. Das 16-Zollgroße Vorderrad wollte er, weil es ihm besser gefiel. Die 207 Kilogramm, die die Urversion wog, dürfen nach wie vor für die Klasse als vorbildlich gelten. Maximale Dynamik durch Ausgewogenheit und geringes Gewicht. Eine Rezeptur, die auch 2014 noch vollste Gültigkeit hat. Im Bild die Version aus dem Jahr 2000.

34. GUZZI V7 SPECIAL
Mit ihr begann 1965 der große Moto Guzzi-Traum, der bis heute anhält. Ein grundsolides Touren-Motorrad ohne Allüren.

35. HONDA CB 92
Hochdrehende Motoren, unglaubliche Literleistungen. Was bislang als unmöglich galt, realisierte Honda ab 1960.

36. DUCATI SUPERMONO
Die schönste Ducati aller Zeiten? Manche sagen ja. Und die Verpackung zeichnete der viel gescholtene Pierre Terblanche.

 

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37. BMW R 1200 GS
The German Wunderkind. Mit der GS gelang es BMW, die Marke in der Köpfen der Motorrad-Enthusiasten zu verankern. Und zwar weltweit. In Deutschland ist die große GS seit Jahrzehnten der beständige Topseller. Das Universal-Talent.

38. TRIUMPH SPEEDTWIN
Edward Turners Motorenentwurf von 1938 prägte ein ganzes Genre. Der typisch britische Motor war geboren. Zweizylindrig, mit stehend angeordneten Zylindern. Im Bild die Version von1957, erstmals mit Blockmotor.

Es gibt 80-jährige Oldies, die dienen noch heute manchen Spezialisten als Arbeitsgerät
39. INDIAN SCOUT
Man mag es kaum glauben. Aber die Scout wird heute noch gerne als Arbeitsgerät genutzt, und zwar von Steilwandfahrern. Die schätzen den amerikanischen Klassiker wegen seiner Laufruhe, Anspruchslosigkeit und vor allem unbeschreiblichen Zuverlässigkeit. Wer wollte nicht auch heute noch so eingenügsames Motorrad in der Garage stehen haben?

40. HONDA CBX 1000
Nicht der erste Serien-Sechszylinder, aber zweifelsohne derjenige, der am nachhaltigsten beeindruckt hat. Wegen der Luftkühlung ungemein breit bauend, aber dafür umso beeindruckender. Für Honda-Fans war es eine späte, aber gelungene Verbeugung vor Hailwoods Werksrenner.

 

Mit freundlicher Unterstützung ein Bericht aus MO MOTORRADMAGAZIN
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