Motorräder Bestenliste – Platz 11-20

TOP 100 – Teil 2:

Motorräder mit dem gerne beschworenen Nachhaltigkeits-Faktor, Motorräder, die jeder gerne einmal gehabt hätte, Motorräder, die einem nicht aus dem Kopf gehen, Motorräder, die Zeichen gesetzt haben. Das alles sind verdiente Kandidaten für unsere ultimative BESTENLISTE. Vorhang auf für die große Schau der wahren Motorrad-Perlen.

TEXT: Jo Soppa, Fotos: MO-Archiv, Beuttenmüller, Werk

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11. SUZUKI GSX-R 750
Als die GSX-R 750präsentiert wurde, wussten die Tuner, was die Stunde geschlagen hatte. Der bekannte Schweizer Tuner Fritz W. Egli brachte es auf den Punkt: „Als 1985 die Suzuki GSX-R 750 vorgestellt wurde, wusste ich, dass es Zeit war, nach neuen Aufgaben zu suchen.“ Mit der GSX-R begann die Epoche der radikal zugespitzten Supersport-Motorräder. Das aus Leichtmetall-Profilen zusammengeschweißte Fahrgestell folgte noch klassischen Doppelschleifen-Mustern.

12. BMW R 80 G/S
Im Kreuzfeuer der japanischen Modellflut gelang BMW 1980 ein genialer Befreiungsschlag. Man verpasste dem betagten Boxer ein rustikales Abenteuer-Image und erfand ganz nebenbei die neue Motorrad-Gattung „Reise-Enduro“. Ein Konzept, das BMW bis heute mit der R 1200 GS auf kräfigen Boxerschwingen weiter in die Zukunft trägt.

13. GILERA 500 GRAND PRIX
In der Vor-MV-Agusta-Ära gaben die Vierzylinder-Renner aus Arcore den Ton auf den Rennstrecken vor. Konstrukteur Pietro Remor wurde sodann von Conte Agusta höchst erfolgreich verpflichtet. Ein Erfolg, der auch andere Hersteller inspiriert haben dürfte, allen voran Soichiro Honda, der das Konzept ebenso nachhaltig für seine Zwecke adaptierte.

14. HARLEY-DAVIDSON SPORTSTER
Die Sportster aus Milwaukee ist so etwas wie das amerikanische Basic-Motorrad schlechthin. Bereits seit den fünfziger Jahren wird das Konzept bis zum heutigen Tage nahezu unverändert produziert. Dieses enge Arbeiten am ursprünglichen Original beschert allen Besitzern ein unvergleichlich rohes, intensives Motorrad-Erlebnis.

15. HONDA VFR 750 F
Mit ihrem ebenso charmanten wie kultivierten V-Vierzylindermotor ist die VFR 750 F-Serie das Sinnbild des modernen, optimal auf die Fahrerbedürfnisse zugeschnittenen Universal-Motorrads. Geriet die Urversion von 1986 noch vergleichsweise leicht, legte die VFR im Zuge der Modellpflege immer wieder an Gewicht zu, was ihre Attraktivität beim Publikum zusehends schmälerte.

16. DUCATI 916
Bis zum Erscheinen der 916 haftete Ducati ein zwar sympathisches, aber doch leicht chaotisches Bastlerimage an. Mit der begeisternd durchkonstruierten und vor allem atemberaubend von Tamburini gestalteten Superbike-Ducati katapultierte sich die Marke 1994 an die Spitze der menschgemachten Begehrlichkeiten. Ein Energieschub, von dem die Marke bis heute zehrt.

 

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17. MOTO GUZZI LE MANS I
Das überlegene Konzept aus Mandello del Lario. Als die Ur-Le Mans 1976 präsentiert wurde, blickte der charakterstarke V-Twin bereits auf eine elfjährige Geschichte zurück. Auf dem Mailänder Salon 1965 wurde die V7-Urversion als solides Gebrauchs- und Tourenkrad präsentiert. Nächstes Jahr steht also ein großes Jubiläum an. Hoffentlich mit großem Paukenschlag.

18. BMW K 100 RS
Die Ur-K 100 ist ein wenig aus dem Fokus geraten. Zu Unrecht. Die K ist das deutsche Ingenieurs-Krad schlechthin.

19. KAWASAKI Z1 900
Die große Z war ab 1972 so etwas wie der emotionale Nachbrenner zur Honda CB 750. Mit ihr wurde es richtig böse.

20. MV AGUSTA F4
Mit seinem zweiten großen Meisterwerk katapultierte sich Konstrukteur Massimo Tamburini 1997 entgültig in die Hall of Fame der großen Motorrad-Macher. Ein atemberaubender Entwurf, der denNeustart der ruhmreichen Marke zum Großereignis machte.

Mit freundlicher Unterstützung ein Bericht aus MO MOTORRADMAGAZIN
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