FAQ – Fragen zur Tour

FAQ / Fragen zur Tour

Sind in dem Preis wirklich alle Leistungen enthalten?
Ja. Alle Leistungen die zur Tour gehören sind im Preis enthalten (Transport vom und zum Flughafen, Versorgung/Verpflegung (inklusive Wasser), Benzin, Motorradmiete, Unterkünfte, Betreuung…). Nicht im Preis enthalten: Flüge, durch den Fahrer am Motorrad verursachte Schäden, “privater” Verzehr außerhalb der Standardverpflegung, Visum.

Wie fit muss ich sein?
Eine spezielle Fitness ist keine Voraussetzung. Wir wollen aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass es ab einer Höhe von 4000m in den ersten Tagen zu außerordentlichen Belastungen kommen kann. Konzentrationsschwächen, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit sind häufige Erscheinungen der Akklimatisierung in der Höhe auf die sich jeder Teilnehmer, nahezu unabhängig von seinem Fitnesslevel, einstellen muss.

Welche Motorraderfahrung benötige ich?
Aufgrund der eingeschränkten Leistungsfähigkeiten (siehe oben) und der extremen Straßenbeschaffenheiten ist eine jahrelange Motorraderfahrung zwingende Voraussetzung.

Medizinische Empfehlungen?
Da die entsprechende Schluckimpfung beim Arzt einfach durchführbar ist, wird ebenfalls eine Impfung gegen Typhus und Cholera empfohlen. Als frei käufliche Medikation empfehlen wir die Mitnahme von Imodium gegen Durchfall (bzw. LOPERAMIT) und gegen höhenbedingte Kopfschmerzen Aspirin.

Wie ist die Anreise organisiert?
Die Anreise muss allerdings selbst übernommen werden. Es kann auch ein eigener Flug aus der Heimatregion gebucht werden, sofern dieser das Erreichen unseres gemeinschaftlichen Anschlussflugs in Delhi ermöglicht. Vor Ort wird die Organisation vom erfahrenen Anbieter Motorcycle Expeditions übernommen.

Wie komm ich zum Flughafen bzw. zurück?
Sowohl für den Transport um Startpunkt der Tour wie auch vom Endpunkt zurück zum Flughafen stehen Kleinbusse zur Verfügung. Für den Transport ist jeweils ein Tag eingeplant.

Benötige ich für die Tour ein Visum?
Ja, ein Visum ist notwendig. Voraussetzung für die Erteilung ist ein Reisepass, der mindestens noch 6 Monate Gültigkeit hat,

Ist ein erfahrener Reiseleiter vor Ort?
Ja, die Tour wird organisiert von dem erfahrenen indischen Motorradreiseanbieter “Motorcycle Expeditions”. Unsere Tour wird geleitet von Buddhi Singh, dem Inhaber, der bereits dutzende Touren dieser Art mit internationalen Publikum organisiert hat.

Wie ist die Unterbringung vor Ort organisiert?
3 Nächte werden wir im Zelt übernachten, die weiteren Übernachtungen im Hotel im landesüblichen Standard.

Muss ich ein eigenes Motorrad mitnehmen?
Nein, Motorräder stehen vor Ort zur Verfügung und sind im Preis mit inbegriffen. Es sind Motorräder der Marke ROYAL ENFIELD (TYP Bullit 500). Zuverlässig, robust, gut gepflegt und dank einfacher Technik ggf. auch reparierbar.

Wird es durch das DANE Fotoshooting zu Verzögerungen kommen?
Das Fotoshooting ist so geplant, dass es die Realität der Tour abbilden soll und die Bilder im normalen Prozess der Tour geschossen werden. Das Shooting sollte also den normalen Tourablauf nicht signifikant beeinträchtigen. Trotzdem können wir nicht gänzlich ausschließen, dass es zu kleineren Verzögerungen kommen kann.

Bin ich Bestandteil des Film- und Fotoshootings?
Wenn gewünscht, ja. (siehe Tourkonditionen) Wir möchten in Film und Bild eine Dokumentation der Tour erstellen. Insbesondere beim Film werdet ihr daher Bestandteil sein. Sollte dies ausdrücklich NICHT erwünscht sein, bitten wir um eine kurze Info. Filme und Fotos werden wir in allen MotoPort-Medien verwenden. Insbesondere Katalog, Internet, Print-Anzeigen, Print-Beilagen usw.

Wie körperlich anstrengend wird die Tour?
Wir befinden uns im Hochgebirge. Der Trip geht bis auf 5602m und erfordert daher ein gewisses Maß an konditioneller Fitness. Diese Tour wird mehrfach im Jahr von im Hochgebirge unerfahrenen Motorradtouristen gefahren und bewältigt. So das wir davon ausgehen, das eine normale Konstitution und normale Erfahrung mit dem Motorrad ausreichend sein sollte, um die Tour zu bewältigen.

Auf welche Temperaturen müssen wir uns einstellen?
Nach unseren Erfahrungen sind bei der Landung in DELHI 35-40 Grad zu erwarten. In den Höhen des Himalayas kann die Temperatur dann auf 5-10 Grad fallen. Tagsüber hatten wir in den vergangenen Jahren an 90% der Tourtage Temperaturen um die 30 Grad und keinerlei Niederschlag.

Benötigen wir Schlafsäcke?
Ja, für die Übernachtungen in den Zeltcamps sind leichte Schlafsäcke nötig.

Haben wir eine Kranken-Reiseversicherung?
Diese muss jeder Teilnehmer selber abschließen und vor Beginn der Tour nachweisen.

Ist das Benzin inklusive?
Ja, Benzin ist inklusive (siehe oben)

Müssen wir unser Gepäck selber transportieren?
Nein. Ein begleitender Transporter besorgt den Gepäcktransport und sammelt ggf. auch zurück gebliebene Teilnehmer ein.

Sind Essen &Trinken inklusive?
Essen und nicht alkoholische Getränke sind inklusive.

Gibt es eine Internetverbindung?
Nach unseren letztjährigen Erfahrungen werden wir ca. 6 Tage ohne Internet- und teilweise ohne Telefonverbindung sein. In den Hotels gibt es bisweilen kostenfreies WIFI, in den Internetshops kostet eine Stunde 60-70 Cent pro Stunde

Müssen Teilnehmer bei dem Veranstalter einen Vertrag unterschreiben?
Nein, es gibt keinen speziellen Vertrag. Es muss aber eine “ADVENTURE RISK CERTIFICATION” unterschrieben werden.

Wie ist es mit medizinischer Unterstützung?
Ein erfahrener Mediziner wird bei der Tour mit einer entsprechenden Grundausrüstung anwesend sein. Seine ausführlichen medizinischen Empfehlungen findet ihr am Ende dieses Textes. Das Team des Organisators führt Medikamente und Sauerstoff mit sich und das Team ist dafür trainiert Probleme mit der Höhe zu erkennen und notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Ggf. notwendige Hubschraubereinsätze oder Rücktransporte sollten von der persönlichen Krankenversicherung abgedeckt sein.

Fahre ich auf eigenes Risiko?
Ja, die Teilnehmer unterschreiben ein entsprechendes Formular

Kann die Gruppe aufgeteilt werden, wenn es bei den Fotoaufnahmen zu Verzögerungen kommt?
Ja, aus diesem Grunde werden wir von 2 Guides begleitet. Es ist also möglich, die Gruppe ggf. auf zu teilen.

Du hast weitere Fragen zur Tour?
Dann sende uns bitte deine Fragen bitte per Email: service@motoport.de

 

 

 

Nachfolgend findet ihr die ausfürhlichen medizinischen Empfehlungen unseres Tourarztes Dr. Peter Markreiter

Medizinische Empfehlungen zur DANE TROPHY Transhimalaya 2015

Bitte lest die Infos aufmerksam durch. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gerne per E-Mail unter info@markreiter.com kontaktieren.

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch Masern, Mumps, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B,Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Malaria

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

Malaria tritt ganzjährig mit saisonalen Schwankungen auf.

Außer in Höhenlagen über ca. 1500 Meter besteht in Indien ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen: besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Insbesondere in Mumbai und in Delhiwaren in der letzten Saison zunehmende Malaria Erkrankungen zu verzeichnen. Auch in Rajasthan gab es 2010 überdurchschnittlich viele Malaria Fälle.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Schmusedecken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

  • Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,
  • Das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und
  • Das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder
  • Der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten(Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen.Ich schätze das Risiko für uns als sehr gering ein, weil wir uns überwiegend über 1.500 m aufhalten. Lediglich der eintägige Aufenthalt in Dehli birgt ein geringes Risiko.Durchfall- und DarmerkrankungenOberflächengewässer sind häufig mit fäkalen Keimen und ggf. mit chemischen Schadstoffen kontaminiert, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keinesfalls Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden.Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.Cholera tritt in Indien immer wieder auf, ist in aller Regel für Touristen und bei Beachtung der üblichen Hygieneregeln aber keine Bedrohung. Eine Impfung gegen Cholera steht zur Verfügung, wird aber nicht generell empfohlen.TollwutBei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut, auch in den Städten. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe kann nicht überall gewährleistet werden. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalbkommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Indien eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann meist vor Ort – z.B. in den großen Kliniken der Metropolen – erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

HIV/ AIDS/Geschlechtskrankheiten

Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen.

Der Himalaya ist unser Ziel. Der zeitliche Rahmen ist knapp. Die notwendige Anpassung an zunehmende Höhen ist erschwert und dies kann zu den verschiedenen Formen von Höhenkrankheit führen.

Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. ZuTodesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden – nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Ich habe eine Liste von Ärzten angehängt, die Erfahrung in Höhenmedizin haben. Ihr könnt die Liste nach Bundesländern durchforsten.

Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne meine Anweisung warne ich. Eine Reisekrankenversicherung,die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen. Wir sind stellenweise 2 Tagesreisen von einem Krankenhaus entfernt!

Symptome der Höhenkrankheit treffen uns vor allem am 3. – 5. Tag, wenn wir uns innerhalb von 3 Tagen auf Passhöhen von über 5000 m bewegen. In diesen Höhen reduziert sich der Sauerstoffgehalt in der Luft auf die Hälfte dessen, was wir auf Meereshöhe zur Verfügung haben. Solange wir fahren, presst uns der Fahrtwind die Luft in die Lungen. Ihr merkt dabei kaum, dass die Luft dünner wird. Erst wenn ihr ab absteigt oder euch hinlegt, merkt ihr, dass die Luft knapp wird. Stellt euch darauf ein, dass die zweite Nacht in Sarchu auf über 4000 m Höhe bei jedem Kopfschmerzen und Atemnot auslöst. Ihr müsst mit erhöhtem Oberkörper versuchen zu schlafen und willentlich tief und schneller atmen, dann wird es leichter. Wichtig ist, dass er euch wegen dem nächsten Tag, an dem ihr 3 Pässe von 5000 m überquert, keinen Stress macht. Auch wenn ihr schlecht und wenig geschlafen habt, flutet das Adrenalin durch eure Körper, sodass ihr wieder hellwach seid und auch die Kopfschmerzen und die Müdigkeit aus euren Gliedern schwindet. Neben der zunehmenden Kälte, der trockenen Luft und der erheblich erhöhten UVB-Strahlung ist es vor allem der Sauerstoffmangel (Hypoxie), der mit zunehmender Höhe dem Funktionieren des menschlichen Organismus, seiner Leistungsfähigkeit, ja seinem nackten Überleben Grenzen setzt: Der Sauerstoffpartialdruck vermindert sich mit zunehmender Höhe: Auf 5500 m Höhe beträgt er gerade die Hälfte, auf 8500 m nur mehr ein Drittel des Drucks auf Meereshöhe.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien nach Kenntnis der deutschen Botschaft keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter dann einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist bei dieser Motorrad-Expedition immer mitzuführen. Siehe Medikamentenliste im Anhang!

Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung in den Höhen des Himalaya, besonders zur Mittagszeit, wird gerne unterschätzt und kann zu unangenehmen und langfristig gefährlichen Sonnenbränden führen. Auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme müsst ihr achten.

Weitere Gesundheitsgefahren

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Indien nicht durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Überlastungen der vorhandenen Infrastruktur bei zunehmender Verkehrsdichte oder während des Monsuns verzögern das zeitliche Eintreffen alarmierter Rettungsfahrzeuge deutlich. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Gehwege sind häufig nicht existent oder bergen erhebliche Unfallgefahren wie unerwartete Stolperfallen oder nicht gesicherte oder gekennzeichnete Baugruben.

Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In Delhi und Kalkutta kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Zahlreiche Patienten aus der ganzen Welt kommen zu planbaren Behandlungen und Operationen ins Land. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten, was das Budget eines durchschnittlichen Reisenden bei schweren Erkrankungen und intensivpflichtigen Behandlungen oft sprengt. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig.Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.dtg.org oder Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.frm-web.de).

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Indien mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

Die Deutsche Botschaft in Neu Delhi und die Generalkonsulate in Bangalore, Chennai, Kalkutta und Mumbai verfügen für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der jeweiligen Stadt

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

Ich hoffe, ihr kommt alle gesund in den Himalaya und auch wieder Hause. Unterwegs werde ich euch so gut es geht medizinisch betreuen.

Wer mehr erfahren möchte, wie ich als Arzt die letzte Dane-Trophy 2013 erlebt habe, dem empfehle ich meinen Blog:

https://blog.markreiter.eu/2013/11/himalaya-motorrad-expedition-25-7-9-8-2013/

Hals- und Beinbruch!

Euer

Tour-Doc

Kolbermoor, den 19.Mai 2014

Dr. Peter Markreiter

Chirurg, Unfallchirurg und Orthopäde Sportmedizin, Chirotherapie, Notfallmedizin Ärztliches Qualitätsmanagement
Dozent an der Hochschule Rosenheim Management in der Gesundheitswirtschaft

Pfarrer-Birnkammer-Str. 28 83059 Kolbermoor
Tel. 0175 3257861 www.markreiter.com info@markreiter.com

Erstelldatum 19.05.2014

Anhang

Medikamentenliste für die Reiseapotheke:

  • Loperamid
  • Elektrolytpulver
  • Fenistilgel
  • Paracetamol 500 mg
  • Ibuprofen
  • Aspirin
  • Doxicyclin
  • Dicolfenac-Salbe
  • Buscopan
  • Panthenol Salbe
  • Desinfektionsspran
  • Otalgan Tropfen
  • Yxin Autentropfen
  • Dorithricin Tabletten
  • Silomat Dragees
  • Olynth Nasenspray
  • Care Plus Anti-Insect DEET 50% Spray 60ml
  • Höhen- und Bergmedizinische BeratungStand: 15.05.2014Baden-WürtembergDr. med. Uwe J. Weber
    Gemeinschaftspraxis f. Allgemeinmedizin u. integrative Medizin Ringelnatzweg 3, 72517 Sigmaringendorf
    Qualifikation:
    Diploma in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, Bergrettungsarzt, FA f. Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Naturheilverfahren
    www.praxis-im-dorf.de
    Termine nach tel. Vereinbarung 07571 – 3470Dr. med. Thomas Gehrig
    Urol. Gemeinschaftspraxis UROpro
    Marktstr. 42, 74172 Neckarsulm
    Qualifikation:
    Diploma in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, FA f. Allgemeinmedizin, FA f. Urologie, Notfallmedizin
    www.uropro.deDr. med. Georg Kunze
    Schwarzwald-Baar Klinikum
    Klinik für Innere Medizin I: Gastroenterologie
    Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen
    Qualifikation:
    Diploma in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, FA f. Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfallmedizin
    Email: georg.kunze@sbk-vs.de

Dr. Kim Hofrichter
Wilhelmsdorfer Str. 3, 88356 Ostrach
Qualifikation:
Diploma in Mountain Medicine, FÄ f. Allgmeinmedizin, Notfallmedizin
Email: dr.hofrichter@gmx.de

Volker Heinzelmann
Praxis Heinzelmann/Mangold, Erlenbachstr. 45,
89155 Erbach
Qualifikation:
Diploma in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, FA f. Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Chirotherapie, Reisemedizin
Email: Info@allgemeinmedizin-Erbach.de www.allgemeinmedizin-Erbach.de

Bayern

PD Dr. med. Rainald Fischer
Gemeinschaftspraxis f. Lungen- u. Bronchialheilkunde, Gleichmannstrasse 5, 81241 München
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, Pneumologie
www.doktorbleek.de

Christoph Kruis
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau,
Prof.-Küntscher-Str. 8, 82418 Murnau
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Chirurgie, Unfallchirurgie, Bergrettungsarzt, Expeditionsarzt, Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer
www.bgu-murnau.de

Dr. Werner Mährlein 83471 Berchtesgarden Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Innere Medizin, Notfallmedizin

https://bergarzt.de/
Email: werner.maehrlein@gmx.de

Dr. med. Andreas Wenner
Internistische Gemeinschaftspraxis Drs. Mehltretter u. Wenner, Thalbacher Str. 9a, 85368 Moosburg
Qualifikation:
FA f. Innere Medizin, Gastroenterologie, Angiologie u. Kardiologie, Staatlich geprüfter Berg- u. Skiführer
Email: weme-internisten@t-online.de
Tel.: 08761-63161

Dr. med. Erich Abe
Praxis, Bahnhofstraße 18 a, 85737 Ismaning
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine , FA f. Innere und Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Naturheilverfahren, DTG-Zertifikat Reisemedizin, Gelbfieberimpfstelle
www.dr-abe-ismaning.de

Dr. med. Jörg Schneider
Ambulantes Operationszentrum Allgäu
Robert-Weixler-Str. 48 a, 87439 Kempten
Qualifikation:
FA f. Anästhesiologie, Notfallmedizin, Diploma in Tropical Medicine u. Hygiene (Universität Liverpool), Reisemedizin, Expeditionsarzt 
www.aoz-allgaeu.de

Natalie Müller
Abt. f. Orthopädie, Unfall-, Hand- u. Wiederherstellungschirurgie Klinikum Kempten, Robert-Weixler-Str. 50, 87439 Kempten Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, Notfallmedizin
Email:
alpinmedizin@alptrauma.de

Dr. Harry Boehm und Dr. Katrin Peschel Freifrau von Maltzahn Gemeinschaftspraxis Johannesstrasse
Johannesstr. 9 1⁄2, 89415 Lauingen/Donau
Qualifikation Dr. Harry Boehm:

FA für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Sportmedizin, Chirotherapie, Palliativmedizin, Reisemedizin, Präventionsmedizin Diploma in Mountain Medicine
Qualifikation Dr. Katrin Peschel Freifrau von Maltzahn:
FÄ für Allgemeinmedizin, Palliativmedizin, Präventionsmedizin, Diploma in Mountain Medicine
www.prajo.de

Dr. med. Christian Bäuml
Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg,
Prüfeninger Str. 86, 93049 Regensburg
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Sportmedizin, Zertifikat Technische Orthopädie 
www.barmherzige-regensburg.de
Email: christian.baeuml@barmherzigeregensburg.de

Berlin

Dr. med. Hannes Lehmann-Waldau
Standort 1: Kreutzigerstr. 17, 10247 Berln- Friedrichshain
Standort 2: Augsburger Str. 13 , 10789 Berlin-Wilmersdorf Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Allgemeinmeidzin, Sportmedizin, Manuelle Medizin, Osteopathie, Mitglied in der DGSP mit der Möglichkeit sportmedizinischer Untersuchung 
www.lehmann-waldau.de

Hessen

Dr. med. Dr. med. dent. Frank-Hendric Kretschmer Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, Baldingerstraße, 35043 Marburg Qualifikation:

Diplom in Mountain Medicine, FA f. Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie, Reise- u. Tropenmedizin (CRM)Thomas Scherf
Lahn-Dill- Kliniken, Medizinische Klinik I ( CA PD. Dr. med. Brück), Forsthausstr. 1-3, 35578 Wetzlar
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin, Strahlenschutz, Basiskurs Reise- u. Tropenmedizin (CRM)

Nordrhein-Westfalen

Tanja Maaßen
Klinik f. Anästhesiologie d. Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf
Qualifikationen:
Diploma in Mountain Medicine, Weiterbildungsassistentin Anästhesie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Email: alpin@tmaassen.de

Dr.med univ. Markus Becker Tourainer Ring 4, 45468 Mülheim

Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Tauchmedizin, Reisemedizin u. Gelbfieberimpfstelle 
www.taucharzt-becker.de
www.sportarzt-becker.de

Jörg Speier
Helios Klinikum Krefeld, Lutherplatz 40, 47805 Krefeld Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Anästhesiologie, Notfallmedizin u. Spezielle Intensivmedizin
Email: med@jspeier.de

Dr. Dominik Cornely
Hausärztliche Gemeinschaftspraxis Köln-Lövenich Widdersdorfer Landstr. 4-6, 50859 Köln
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, FA f. Innere Medizin, Notfallmedizin, Sportmedizin, Reisemedizin u. Gelbfieberimpfstelle 
www.hausarztpraxis-koeln.de

Prof. Dr. F. Fiedler
Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin, St. Elisabeth Krankenhaus Köln-Hohenlind, Werthmannstraße 1, 50935 Köln Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, FA f. Anästhesiologie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie 
www.hohenlind.de/fachbereiche/
anaesthesie

Dr. med. Liesel Ruff
Theaterplatz 3, 53177 Bonn
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FÄ f. Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Palliativmedizin, Reisemedizin, Gelbfieberimpfstelle
www.praxis-dr-ruff.de

Dr. med. Andree Schmidt Marienhospital, Nordring 37 59821 Arnsberg Qualifikation:

Diplom in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, International Diploma in Mountain Emergency Medicine, FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Bergrettungs-Notarztwww.marienhospital-arnsberg.de

Sachsen-Anhalt

Prof. Dr. med. Stephan Kipping
Städtisches Klinikum Dessau, Klinik f. Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf- u. Halschirurgie,
Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau
Qualifikation:

Diplom in Mountain Medicine, FA f. Hals-Nasen-Ohren-

Krankheiten, spezielle Kopf-Hals-Chirurgie, plastische Operationen,

Allergologie, Stimm- und Sprachstörungen, Tauchmedizin

Email:

stephan.knipping@klinikumdessau.de Tel.: 0340-5014 711

Thüringen

Dr. med. Lars Flemming
Fichtestr. 31, 99510 Apolda
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Chirurgie, Notfallmedizin 
Email: sral72@web.de

Tel.: 03644-6128 97

Italien

Dr. Dr. med. Egon Glöggl
I- 39010 Cermes / Tscherms (BZ)
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, FA f. Anästhesiologie, Notfallmedizin
www.gloeggl.de

Schweiz

Dr. med. Sylvia Winistörfer
Praxis Belmont, Belmontstr. 1, CH-7000 Chur (ab 1.2.2014)
Qualifikation:
Diplom in Mountain Medicine, Diploma in Expedition and Wilderness Medicine, FÄ f. Allgemeinmedizin, FÄ f. Innere Medizin, Sportmedizin SGSM, Notärztin SGNOR
Email: s.wini007@gmail.com

”Dr. med. Dr. Peter Markreiter

Erstelldatum 19.05.2014